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Für eine hohe Trinkwassergüte - Prävention zur Sicherstellung
Gutes Trinkwasser ist hierzulande eine Selbstverständlichkeit. Doch können mangelhafte Trinkwasserinstallationen oder die unregelmäßige Nutzung schnell zu einer erheblichen Gesundheitsgefährdung führen.

Für die Sicherstellung einer hohen Trinkwassergüte ist das Einhalten von Hygienemaßnahmen oberstes Gebot. Haben sich gesundheitsgefährdende Bakterien im stagnierenden Bereich stark vermehrt, so lassen sich diese nur mit sehr hohem Aufwand wieder aus der Trinkwasserinstallation entfernen. Die Ursachen für eine mikrobiologische Kontamination des Trinkwassers sind meist nur mit aufwändigen Maßnahmen auszumachen. Mögliche Auslöser sind oftmals die fehlende Nutzung der Trinkwasserzapfstellen oder alte und falsch dimensionierte Rohrleitungssysteme sowie deren Verteilungskonzept. Bargen früher ungeeignete Rohrleitungsmaterialien wie Blei ein gesundheitliches Risiko, so sind es heute hauptsächlich Trinkwassertemperaturen im Bereich 25–45 °C und lange Stagnationszeiten, die Mikroorganismen für ihr Wachstum lieben. Das führt besonders mit Pathogenen zu einem großen Infektionsrisiko. Eine der gefährlichsten Bakterien sind sicherlich Legionellen, die sich bei Temperaturen von 25–45 °C und fehlerhafter Nutzung der Trinkwasserinstallation besonders wohl fühlen. Diese Pathogene können zu schwerem Pontiac-Fieber und bei rund 15 % der Erkrankten zum Tod führen. Allerdings lässt sich bei der richtigen Planung, Installation, Inbetriebnahme und bestimmungsgemäßem Betrieb der Trinkwasserinstallation das Risiko auf ein Minimum reduzieren.


Korrosion führt zu Inkrustationen, in denen sich Mikroorganismen besonders wohl fühlen. Das Gleiche gilt für Kalksteinablagerungen.

Risiken im Betrieb und präventive Maßnahmen
Mikroorganismen vermehren sich ab 25 °C besonders stark, wobei sich Legionellen vor allem im Biofilm an der Rohrinstallation ausbreiten und andere Mikroorganismen verdrängen. In kaum oder nie genutzten Rohrleitungsabschnitten führt das stagnierende Trinkwasser zu starken Verkeimungen und kann so eine gesamte Trinkwasserinstallation besiedeln. Diese Totstränge respektive Toträume sind bei Armaturen und Rohrverbindungssystemen zu finden. Toträume in Rohrverbindern sind besonders gefürchtet, da diese einige tausendmal in Gebäuden vorkommen können und somit ein erhebliches Risiko für den Objektbetreiber darstellen. Zur Vermeidung von Verkeimungen empfiehlt die VDI 6023 die Spülung aller Trinkwasserzapfstellen innerhalb von 72 Stunden. Dabei sind das Kaltwasser und das Warmwasser mit einzubeziehen. Bei Temperaturen ab 55 °C vermehren sich Legionellen nicht mehr und ab 60 °C sterben sie ab. Da im kalten Trinkwasser das „stehende Trinkwasser“ langsam erwärmt wird, können sich besonders hier Bakterien gut vermehren. Eine regelmäßige Nutzung jeder Zapfstelle kann dies verhindern. Zudem sollte genau darauf geachtet werden, die Einbauten der Trinkwasserinstallation wie beispielsweise Feinfilter, Ionentauscher, Toilettenspülkästen, Duschköpfe, Duschschläuche, Perlatoren und endständige Gerätschaften (Trinkwasserspender oder Kaffeemaschinen mit direktem Wasseranschluss) einmal pro Jahr zu reinigen und zu desinfizieren. Wenig oder nur saisonal genutzte Zapfstellen sollten im Keller abgesperrt und entleert werden. Für die Sicherstellung nachhaltiger präventiver Maßnahmen ist es ratsam, vorhandene Toträume konsequent zurückzubauen. Dazu gehören nicht mehr genutzte Zapfstellen, meist an peripheren Orten wie in der Garage, im Keller oder im Garten. Abzweigungen mit unbekannter Nutzung oder Warmwasserspeicher, die zu groß oder gar nicht mehr in Gebrauch sind, sollten vom Installateur ausgetauscht oder abgebaut werden. Gerade an solchen Orten kann sich der Biofilm stark aufbauen und Bakterien können sich so in der gesamten Trinkwasserinstallation verteilen. Betreiber von Trinkwasserinstallationen sind gut beraten, die Funktionalität von einem Installateur überprüfen zu lassen. Vor allem Filter und Ventile sollten regelmäßig überprüft werden, um Verkeimungen zu verhindern. Der Installateur sollte zusätzlich die Temperaturen im Kaltwasser, am Warmwasserspeicher und in der Zirkulation überprüfen.

Richtige Planung
Eine fachgerechte Planung der Trinkwasserinstallationen ist Voraussetzung für die Erhaltung einer hohen Trinkwassergüte und die Sicherstellung der Trinkwasserhygiene. Das beginnt bereits mit der richtigen Auswahl der geeigneten Werkstoffe für Armaturen und Rohrleitungssysteme. Eine chemische Trinkwasseranalyse schafft die richtige Basis dafür. Zum Beispiel führt Korrosion zu Inkrustationen, in denen sich Mikroorganismen besonders wohl fühlen. Das Gleiche gilt für Kalksteinablagerungen – hier schafft heute ein Kalkschutz wie Ionentauscher wirksame Abhilfe. Bei der Planung sollten möglichst kleine Rohrquerschnitte gewählt werden, um ein kleines Wasservolumen in der Trinkwasserinstallation sicherzustellen. Beim Installationskonzept sollte darauf geachtet werden, dass möglichst wenige Stagnationszonen entstehen, besonders die Zapfstellen müssen beachtet werden. Am besten lässt sich das mit einem durchgeschleiften Installationskonzept realisieren: Bei jeder Nutzung einer Zapfstelle wird die Etagenverteilung durchströmt. Besondere Aufmerksamkeit verlangt auch die Wahl des Warmwasserbereiters – ist er zu groß dimensioniert, so stagniert das Trinkwasser tagelang in der kritischen Temperaturzone. Das Wasservolumen im Warmwasserspeicher muss so gewählt werden, dass es einmal pro Tag ausgetauscht wird und die Speichertemperatur über 60 °C liegt. Bei der Regelung der Warmwasserzirkulation ist besonders auf eine gleichmäßige Temperaturverteilung zu achten, Temperaturen unter 55 °C sind zu vermeiden. Neben Warmwasserleitungen sollten auch Kaltwasserleitungen mit einer 100-Prozent-Dämmung versehen werden. Da das kalte Trinkwasser in der Regel nicht über eine Zirkulationsleitung verfügt, erhöht sich die Trinkwassertemperatur bei unzureichender Dämmung innerhalb weniger Stunden auf ein Temperaturniveau, das eine Verkeimung massiv fördert. Werden die Warm- und Kaltwassersteigleitungen in einem gemeinsamen Schacht geführt, kann eine weitere Problemstelle entstehen, denn hier kann sich das stehende kalte Trinkwasser sehr schnell auf wachstumsfördernde Temperaturen für Verkeimung erwärmen. In diesem Fall wird empfohlen, den Schacht zwischen Warm- und Kaltwasserstrangleitungen durch eine Trennwand aufzuteilen.
Erst eine gesamtheitliche Betrachtung der Trinkwasserverteilung im kalten und im warmen Wasser bedingt den Ansatz der integralen Trinkwasserhygiene mit dem Fokus auf die präventiven Maßnahmen.

Präventive Massnahmen in der Trinkwasserhygiene:
- Einsatz von totraumfreien Armaturen und Rohrleitungssystemen
- Temperaturverteilung in der Kaltwasserleitung kleiner 25°C und in der Warmwasserverteilung grösser 5°C
- Regelmäßiges Spülen der Zapfstellen, mindestens alle 72 Stunden
- Installationskonzept als Ring oder geschlauft ausführen
- Vermeidung von Kalksteinbildung durch Kalkschutz

aus Si vom 06-2016 - www.gfps.com


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