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Wasser sparen
Die Regenwassernutzung ist die bekannteste Form des Wassersparens. Daneben gibt es Spartechniken in Bad und WC, sowie die Verwendung von Grauwasser und den Einbau von Komposttoiletten.
Drei Viertel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Doch nur 0,6 Prozent dieses unerschöpflichen Reservoirs sind für uns nutzbar. So wird das saubere Nass immer kostbarer, zumal der Trinkwasserverbrauch in den letzten 50 Jahren um das Vierzigfache gestiegen ist, und weiter steigt, in Deutschland auf derzeit rund 130 - 140 Liter pro Kopf am Tag. Aus ökologischen und ökonomischen Gründen ist Wasser sparen angesagt. Nicht zu verantworten sind auch der tropfende Wasserhahn und der defekte Toiletten-Spülkasten/-Druckspüler. Denn hier geht es nur scheinbar um Tropfen. Eine Schätzung geht davon aus, dass hierzulande jedes Jahr 50 bis 100 Millionen Liter frisches Trinkwasser durch die Hauswasser-Abflüsse laufen. Wenn nur ein einziger Spülkasten dauerhaft undicht ist, gehen 100.000 Liter verloren!
Sparsame Armaturen
Der Sanitärmarkt bietet heute verschiedenste Sparobjekte und -techniken. Ergononisch geformte Wannen reduzieren die Füllmenge deutlich. Manche Hersteller rüsten ihre Armaturen, Brausen etc. serienmäßig mit Wassersparfunktion aus. Im WC kann ein kleinerer Spülkasten mit Stopp-Taste leicht für eine Halbierung des Trinkwasserverbrauchs sorgen.
Erfahrungen zeigen, dass im Privathaushalt mit sinnvoller Technik ohne Hygiene- und Komfortverlust 30 bis 50 Prozent Trinkwasser gespart werden können.
Die neueren Techniken lassen sich nicht nur im Neubau konsequent nutzen. Um- bzw. Nachrüstungen sind, auch Stück für Stück, meist problemlos und oft kostengünstig möglich.
Grauwasseraufbereitung, Regenwassernutzung
Der nächste Sparschritt ist die Nutzung von Grauwasser - statt eigentlich ja auch sauberem Regenwasser - für die Toilettenspülung. Der Zusammenhang: fast ein Drittel des täglichen Pro-Kopf-Verbrauchs wird zum Baden oder Duschen verwendet. Ungefähr ein Drittel des täglich verbrauchten Frischwassers wird auch durchs WC gespült.
So kam beispielsweise der Diplom-Biologe Manfred Radtke aus Veithshöchheim auf die Idee, eine Kläranlage für die Grauwasser-Nutzung im häuslichen Maßstab zu bauen. Der inzwischen patentierte Bio-Reaktor bereitet das Dusch- und Badewannen-Wasser - genannt Grauwasser - für die Toilettenspülung auf. Diese Klärung des Wassers geschieht laut Radtke auf rein biologischem Weg, also ohne chemische Zusätze. Das heißt konkret mit Hilfe von Bakterien und anderen fleißigen Kleinstlebewesen. Das Prinzip: nach jeder Toilettenspülung füllt sich der WC-Kasten mit Wasser aus dem Bio-Reaktor. Steht einmal nicht genug Grauwasser zur Verfügung, speist eine automatische Steuerung Trinkwasser nach. Falls andererseits zu viel Grauwasser anfällt, wird es per Überlauf direkt in die Kanalisation abgeleitet. Der Hersteller verweist auf Gutachten, nach denen Grauwasser zur Toilettenspülung ohne Bedenken verwendet werden kann.
Einem anderen Prinzip folgt eine eher für Einfamilienhäuser gedachte Anlage, mit der mittels „low-tech“ versucht wird, mit einem Minimum an Speichervolumen, Technik, Anschaffungs- und Betriebskosten, bei kurzer Standzeit des aufzubereitenden Wassers ein Maximum an Wassereinsparung zu erzielen. Zur Abpufferung von Spitzenverbräuchen wird Regenwasser (und erst in dritter Instanz: Trinkwasser) verwendet. Der typische Pro-Kopf-Trinkwasserverbrauch sinkt damit auf Werte unter 60 l/Tag.
Nach einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der Fachhochschule Wiesbaden lassen sich in Mitteleuropa bereits heute Grauwasser-Anlagen ab einer angeschlossenen Nutzerzahl von etwa 150–200 Personen (also z. B. in Hotels) wirtschaftlich betreiben. Bei hohen Trink- und Abwassergebühren ist eine rasche Amortisation auch sonst wahrscheinlich. Aufgrund des zu erwartenden Anstiegs der Kosten für Wasser und Abwasser wird es als ratsam erachtet, bei einem Neubau oder der Grundsanierung eines Wohnhauses in ein separates Rohrleitungsnetz für die Grau- oder evtl. auch Regenwassernutzung zu investieren. In Gebieten mit größerer Wasserknappheit (z. B. Südeuropa) erscheint das Grauwasserrecycling fast durchweg sinnvoll.
Komposttoilette
Wer die menschlichen Exkremente konsequent ohne Wasser beseitigen möchte, sagt dem WC adè und setzt auf die Komposttoilette. Damit vermeidet man, dass zwei ökologische Kreisläufe - der Nährstoff- und der Wasserkreislauf - miteinander verquickt werden.
Eine Komposttoilette (auch Trockentoilette) ist eine Toilette ohne Wasserspülung, bei der die Fäkalien direkt in einen mit Rindenmulch oder Stroh gefüllten Behälter geleitet und dort kompostiert werden. In Örtlichkeiten, die nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sind, ist die Komposttoilette eine vergleichsweise geruchsarme, ökonomische und ökologische Alternative zur Chemietoilette oder zum einfachen Plumpsklo. Ähnlich wie das Plumpsklo kommt eine echte Komposttoilette mit wenig oder ganz ohne Wasser zum Nachspülen aus, da der Kompost nicht zu feucht oder nass werden soll. Die Ausscheidungen werden biologisch nutzbringend als Kompost-Dünger verwertet.
Es existieren Lösungen mit in den Erdboden gegrabenen oder künstlichen geschlossenen Behältern, die z. T. der besseren Kompostierung wegen beheizbar sind.
Bei der Trockentrenntoilette (TTC) wird die natürliche Trennung menschlicher Ausscheidungen konsequent beibehalten, indem Urin und Exkremente getrennt aufgefangen werden. Hierbei wird der Urin entweder in die Kanalisation abgeleitet oder in einem Behälter aufgefangen und z. B. als Dünger im Garten eingesetzt. Die festen Exkremente und das Toilettenpapier werden unter Beimengung groben, zellulosehaltigen Materials (Rindenschrot, Hobelspäne, Stroh) in einem Behälter aufgefangen, der sich unter dem TTC befindet. Eine spezielle Hygieneklappe sorgt für einen Verschluss des Behälters. Die Feststoffe lassen sich dann kompostieren. Dadurch kann Trinkwasser eingespart und Kläranlagen und Deponien entlastet werden, da der Klärschlamm aus Kläranlagen oft aufgrund enthaltener Schadstoffe als Sondermüll auf Deponien entsorgt werden muss.
Je nach dem weiteren Umgang mit den Exkrementen können TTC in verschiedene Bauarten eingeteilt werden:
TTC mit Sammelbehälter: Die Exkremente werden in einem Behälter gesammelt. Dieser hat ein Volumen von 20 bis 200 Liter und befindet sich im oder unter dem Toilettenstuhl. Die Entleerung erfolgt manuell in einen Gartenkomposter oder eine zentrale Sammelstelle.
TTC mit Kombitank: Bei dieser neuen Bauart werden Urin und Exkremente in einem kombinierten Sammelbehälter getrennt gelagert. Dieser Behälter wird komplett in den Boden eingebaut und ist für 2000 Toilettenbenutzungen ausgelegt, ehe er geleert werden muss.
TTC mit Komposter: Die Exkremente werden in einem speziellen Komposter unter dem Toilettensitz kompostiert. Dieser muss in einem Raum unter dem Toilettenraum aufgestellt werden. Die flüssigen Anteile werden abgeleitet. Die festen Bestandteile werden zersetzt, während sie, der Schwerkraft folgend, auf der abschüssigen Innenwand des Behälters abwärts rutschen. Unten befindet sich eine Entnahmeklappe, wo der reife Kompost entnommen werden kann.
Das TTC soll über ein Abluftsystem verfügen, dadurch ist die Benutzung geruchsärmer als beim WC. Etwa entstehende üble Gerüche werden aufgrund des herrschenden Unterdrucks abgesaugt (Kamineffekt).
Trockentoiletten wurden schon in der Antike eingesetzt und wurden bis Ende des 20. Jahrhunderts noch auf Dörfern in Form eines Plumpsklos verwendet. Das Problem hierbei waren allerdings die unangenehmen Gerüche, die durch gemeinsames Auffangen von Urin und Exkrementen entstanden. Bei Burgen fand ein Aborterker Verwendung. In Bauernhäusern befand sich ein Plumpsklo gelegentlich im Obergeschoss, die Exkremente fielen auf den Misthaufen.
Am 28. Mai 1860 meldete der englische Pfarrer und Erfinder Henry Moule ein Patent für eine Trockentoilette an und gründete für deren Herstellung und Vertrieb die Firma Moule Patent Earth Closet Co. Ltd. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in vielen Städten Trenntoiletten ohne Wasserspülung. Der Urin wurde über eine sogenannte Lehmwand verrieselt. So gab es z. B. in Hamburg Gaststätten, wo der Urin aus einer im Obergeschoss befindlichen Toilette per Gefälle zu einer im Hinterhof stehenden Lehmwand laufen konnte. Diese nahm den Urin auf, wobei die Feuchtigkeit verdunstete und Salpeter auskristallisierte. Der Salpeter wurde von den Lehmwänden geschabt und konnte an Munitions- oder Düngemittelfabriken verkauft werden. Diese Arbeiten führte der sogenannte Salpeterer aus. Mit der Entdeckung des Chilesalpeters starb dieser Beruf aus. Etwa zeitgleich wurden die Lehmwände durch die Wassertoiletten verdrängt.
Die Technik des TTC wurde in Schweden entwickelt. (Quelle: wikipedia)




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