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Trinkwasserverordnung: neuer Grenzwert für Blei seit 1.12.2013
Seit dem 1. Dezember 2013 gilt für den Parameter Blei im Trinkwasser ein Grenzwert von 0,010 Milligramm pro Liter.
Das Trinkwasser ist ein sehr hochwertiges Lebensmittel. Seine Qualität und Güte wird nicht zuletzt durch das Rohrleitungssystem beeinflusst. Früher wurden in einem Gebäude häufig Bleirohre verlegt. Dadurch kann das Trinkwasser erhöhte Bleiwerte aufweisen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn das ...
     ... Wasser über längere Zeit in den Bleirohren gestanden hat. Gesundheitlich bedenklich ist die vor allem schleichende Belastung durch regelmäßige Aufnahme kleiner Bleimengen. Die ständige Aufnahme, selbst von kleinsten Bleimengen über das Trinkwasser, kann die Blutbildung und Intelligenzentwicklung bei Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern beeinflussen. Besonders empfindlich reagiert das sich entwickelnde kindliche Nervensystem. Beim Erwachsenen wird Blei ausgeschieden oder in den Knochen eingelagert. Es kann von dort aber während Phasen erhöhten Stoffwechsels wieder in den Blutkreislauf gelangen.

Welche Gebäude sind betroffen? Blei hat als Rohrmaterial für Wasserleitungen eine lange Tradition. Bereits vor zwei Jahrtausenden nutzten die Römer das leicht verformbare Schwermetall für ihre Wasserversorgung. In Deutschland warnte Herzog Carl von Württemberg bereits im 18. Jahrhundert davor, dass Blei Mensch und Tier krank machen könne. Im Jahre 1878 wurden Bleirohre in Württemberg und Bayern sogar verboten. Anderswo galten sie hierzulande noch wesentlich länger als Stand der Technik. Bis Mitte der 70er Jahre wurden in Deutschland häufig noch Trinkwasserinstallationen aus Blei verlegt. Erst 1973 stellte die DIN 2000 die "Bedenklichkeit von Bleirohren im Trinkwassernetz" fest. Seither ist der Einbau von Bleileitungen verboten.
Häuser mit Bleirohren: vor 1945 gebaut (häufig) - bis 1973 (möglich) - nach 1973 (unwahrscheinlich)

In älteren Gebäuden, die vor 1973 errichtet wurden, können also noch Bleirohre vorhanden sein. Doch auch in Wohnungen, die keine Bleirohre haben, kommen häufig leicht erhöhte Bleiwerte vor. Zum einen kann die Ursche eine gewisse Bleiabgabe aus Stahlrohren sein, deren Verzinkung Blei als Verunreinigung enthält. Zum anderen können Armaturen die Qualität des Trinkwassers beeinflussen. Die an Waschbecken und Spülen (natürlich auch Wanne, Dusche, WC, Urinal, Ausgussbecken, Gartenwasserhahn ...) montierten Mischbatterien enthalten mehr oder weniger viel Messing; nicht zu vergessen die Sicherungsarmaturen wie Druckminderer, Feinfilter, Sicherheitsventile usw. Diese Messinglegierungen wiederum enthalten Blei, das ins Wasser gelangen kann. Aber auch Legierungen aus Rotguss enthalten geringe Anteile von Blei, Nickel und anderen Schwermetallen, die sich bei Stillstand des Wassers in diesem lösen. Schwermetallgehalte und Begleitelemente der Legierungen begrenzt die DIN 50930-6 auf ein technisches und gesundheitlich unbedenkliches Minimum.
Alle Produkte, die das DVGW-Prüfzeichen tragen, genügen diesen Anforderungen.

Der seit 1.12.2013 geltende Grenzwert für Blei von 0,010 Milligramm pro Liter ist so niedrig angesetzt, dass er nur eingehalten werden kann, wenn alle Bleileitungen in der Hausinstallation entfernt werden. Aber genauso ist darauf zu achten, dass auch viele Armaturen nicht geeignetes und zertifiziertes Material mit Bleianteilen enthalten und deshalb auszutauschen sind.
Hauseigentümer und die Wohnungseigentümergemeinschaften sind für die Trinkwasserqualität ab dem Wasserzähler verantwortlich. Das bedeutet, dass den Mietern/Nutzern durch den Genuss oder Gebrauch des Trinkwassers keinen gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt werden dürfen. Aus diesem Grund müssen Gebäudeeigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften dringend prüfen, ob in ihren Gebäuden noch Bleirohre oder bleihaltige Armaturen vorhanden sind. Wenn dies zutreffen sollte, besteht umgehend Handlungsbedarf, damit die Sanierung vollzogen wird. Der Grenzwert für Blei im Trinkwasser kann in der Regel nur eingehalten werden, wenn in der Wasserversorgung keine Bleirohre mehr vorhanden sind, d.h., dass alle noch vorhandenen Bleileitungen auszutauschen sind.
Nichtsdestotrotz ist ein Verwalter nicht befugt, ohne Beschlussfassung, die vorhandenen Bleirohre austauschen zu lassen. Es gehört aber zu seinen Verpflichtungen, zu prüfen, ob noch Bleileitungen überhaupt vorhanden sind und eine entsprechende Beschlussfassung über die notwendige Sanierung vorzubereiten.

Wie stelle ich fest, ob in meinem Haus noch Bleirohre existieren?
Als erstes bietet es sich nach Auskunft des DVGW an, die sichtbaren Wasserleitungen zu kontrollieren. Zumeist befinden sich sichtbare Rohre im Keller vor und hinter dem Wasserzähler. Bleileitungen erscheinen silbergrau und sind im Gegensatz zu Kupfer- und Stahlrohre weicher. Sie lassen sich mit einem Messer leicht einritzen oder abschaben. Sie sind nicht magnetisch und klingen dumpf bei einem Klopftest mit dem Schraubenzieher. Möglicherweise sind einige Bleileitungen bei früheren Sanierungsmaßnahmen bereits durch Stahl- oder Kupferrohre ersetzt worden, sodass der Sanitär- oder Heizungsinstallateur eine fachkundige Aussage treffen kann. Um wirklich sicher gehen zu können, empfiehlt sich eine Messung des Bleigehalts im Trinkwasser durch ein Fachlabor. Hierbei ist zu beachten, dass die Probennahme nach einer Stagnationszeit von vier Stunden erfolgt, d.h., dass das Wasser vier Stunden vor der Probeentnahme gestanden haben sollte. Dadurch wird eine Abschätzung der wöchentlichen Aufnahme durch Personen ermöglicht, die das Wasser vor dem Konsum nicht regelmäßig ablaufen lassen. Ergibt die Probe erhöhte Messwerte ist eine umfassende Untersuchung veranlasst.

Informationspflicht bei Bleileitungen:
Seit dem 1.12.2013 müssen die Vermieter/Verwalter alle Mieter und Nutzer eines Gebäudes darüber informieren, wenn noch Bleileitungen in der Trinkwasseranlage vorhanden sind. Die Information muss unverzüglich schriftlich oder durch Aushang allen betroffenen Verbrauchern bekannt gegeben werden.
Der Begriff "unverzüglich" wird zwar nicht in der Trinkwasserverordnung erläutert, aber es gibt eine gesetzliche Definition nach § 121 Abs. 1 BGB. Danach bedeutet "unverzüglich" Handeln ohne schludhaftes Zögern. Durch das Wort "unverzüglich" wird klargestellt, dass es keine Übergangsfrist gibt. Somit ist wohl von einer Frist von circa 14 Tagen längstens auszugehen.
Die betroffenen Verbraucher sollen darüber informiert werden, dass sie Trinkwasser zur Verfügung gestellt bekommen, das vorher mit Blei im Kontakt war. Diese Informationspflicht trifft alle Vermieter und Verwalter, sobald sie davon Kenntnis erlangt haben, dass noch Bleirohre vorhanden sind und gilt auch für denjenigen Verwalter oder Vermieter, der bereits vor Inkrafttreten dieser Regelung von der Existenz der Bleirohre erfahren hat (BR-DS530/10 S.108).
Die Bekanntgabe kann durch Aushang, etwa am "Schwarzen Brett" eines Mietshauses oder einer Wohnungseigentumsanlage erfolgen. Die Veröffentlichung dieser Information auf der Homepage der Hausverwaltung genügt als alleinige Maßnahme nicht, da die Information nicht allen betroffenen Verbrauchern zugänglich ist.
Achtung: Bei schuldhafter Verletzung der Informationspflicht liegt eine Ordnungswidrigkeit nach $ 25 Nr. 16 TrinkwV vor, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Fazit: kaufen und verbauen Sie nur DVGW-geprüfte Armaturen!
Bei uns finden Sie nur geprüfte, DVGW-geprüfte Waren!
Wie immer so gilt auch hier: "vernünftige" ordnungsgemässe geprüfte Ware erhält man nur im Fachhandel!
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